Während die Novembertemperaturen in ganz Europa sinken, schalten Haushalte in Deutschland, dem Vereinigten Königreich, Schweden und Polen ihre Wärmepumpen-Heizsysteme ein. Wärmepumpen sind für ihre hohe Effizienz bekannt, aber viele Nutzer stellen fest, dass ihre tatsächlichen Stromrechnungen höher sind als erwartet. Der Grund dafür ist in der Regel nicht die Wärmepumpe selbst, sondern die Art und Weise, wie sie genutzt wird.
Auf der Grundlage realer Testdaten von europäischen Familien finden Sie hier fünf einfache Energiespartipps für Wärmepumpen, die keine Änderungen an den Geräten erfordern. Mit diesen Anpassungen können Haushalte 40 bis 50 € pro Monat einsparen und so die Heizkosten im Winter erheblich senken.

Wärmepumpen arbeiten am effizientesten zwischen 19°C und 22°C. Temperaturen außerhalb dieses Bereichs führen zu unnötigem Stromverbrauch:
Echtes Beispiel - München, Deutschland:
Die Familie Smith reduzierte ihren Thermostat von 24°C auf 21°C und sparte 32 € pro Monat, ohne auf Komfort verzichten zu müssen.
Empfohlene Einstellungen:
Nord- und Mitteleuropa fällt oft unter -5°C in der Nacht. Wenn die Wärmepumpe über Nacht bei hohen Temperaturen läuft, wird Energie verschwendet. Verwenden Sie stattdessen die eingebaute Frostschutzmodus (5-8°C).
Echtes Beispiel - Stockholm, Schweden:
Die Familie Lena stellte von 16°C über Nacht auf Frostschutzbetrieb um und sparte 28 € pro Monat.
Der Frostschutz verhindert das Einfrieren der Rohre bei geringer Belastung und ist daher ideal für Räume, die nachts oder über lange Zeiträume unbewohnt sind.
Staubablagerungen blockieren den Luftstrom und verringern die Effizienz des Wärmeaustauschs um bis zu 30%, was den Energieverbrauch erhöht.
Häufigkeit der Wartung:
Echtes Beispiel - Essex, UK:
Nach der Reinigung des Filters konnten die Haushalte einen Anstieg der Ablufttemperatur um 2-3 °C feststellen und ihre Stromrechnung um 15 € pro Monat senken.
Wärmepumpen funktionieren unterschiedlich, je nachdem, ob Sie eine Fußbodenheizung oder einen Gebläsekonvektor verwenden.
Echtes Beispiel - Lyon, Frankreich:
Durch die Senkung der Wassertemperatur von 55°C auf 48°C konnten 22 € pro Monat eingespart werden.
Wärmepumpen verbrauchen während des Starts aufgrund der Vorwärmung mehr Energie. Falsche Verwendung kann den Verbrauch erhöhen um 15-20%so das deutsche Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.
Ein gleichmäßiger Betrieb bei niedriger Last ist effizienter als häufige Neustarts.
Energiesparen mit einem Wärmepumpe geht es nicht darum, den Komfort zu verringern - es geht darum, das System richtig zu nutzen. Diese fünf praktischen Anpassungen können europäischen Haushalten helfen, eine angenehme Raumtemperatur von 20-22 °C zu halten und gleichzeitig die Heizkosten im Winter zu senken.
Durch die Optimierung der Temperatureinstellungen, die Verwendung des Frostschutzmodus, die Reinigung der Filter und die Vermeidung ständiger Ein- und Ausschaltzyklen können Sie die Heizsaison problemlos mit geringeren Kosten und höherem Komfort überstehen.